Haidu Williams Hart cover web

Album: Trio Equilateral
Label: Sunnyside
Vertrieb: Broken Silence
VÖ: 7. Mai 2021
 

MUSICIANS:

NOAH HAIDU piano

BUSTER WILLIAMS bass

BILLY HART drums

 

"Als mein Vater nach Brooklyn zog, lud ich ihn oft zu Konzerten ein, wenn ich nicht gerade selbst auftrat. Einmal gingen wir auf seine Bitte hin in die Carnegie Hall, um eines von Keith Jarretts Solokonzerten zu hören. Im Gegensatz zu meinen früheren Begegnungen mit Jarrett war ich tief beeindruckt. An diesem Abend hörte ich eine Destillation von Lebenserfahrung, die durch das Klavier kanalisiert wurde, etwas, das ich nicht zu schätzen wusste, als ich in meinen Zwanzigern war, das aber jetzt so deutlich zu mir sprach. Es war ein transzendenter Abend, und wir gingen zu Keiths nächstem Konzert in der Carnegie Hall zurück.

 

Zwei Jahre später, im Dezember 2016, stand ich meinem Vater in seiner Wohnung in Brooklyn Auge in Auge gegenüber. Sein Gesundheitszustand hatte sich plötzlich verschlechtert, und wir wussten, dass uns nicht mehr viel Zeit blieb. Er reichte mir zwei Karten für ein Keith-Jarrett-Konzert in der Carnegie Hall im Februar und sagte: "Ich glaube nicht, dass ich das schaffen werde." Er hatte Recht. Er verstarb etwa eine Woche vor dem Konzert. Trotz der Schwere dieses Verlustes ging ich zu dem Konzert, um eine Tradition aufrechtzuerhalten, die Dad und mir so viel Freude bereitet hatte. An diesem Abend war Keith besonders emotional, brachte seine Empörung über die neue Regierung in Washington zum Ausdruck und vergoss Tränen, als er dem Publikum nach seiner letzten Zugabe von Herzen dankte.

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Album: The Painter
Label: Sunnyside
Vertrieb: Broken Silence
VÖ: 30. April 2021
 
 

MUSICIANS:

Tobias Meinhart (ts, ss, fl, v)

Ingrid Jensen (tp)

Charles Altura (g)

Eden Ladin (p, kb)

Matt Penman (b)

Obed Calvaire (d)

 

Das Schaffen von Musik hat viel mit dem Schaffen in der bildenden Kunst gemeinsam. Sowohl Musiker als auch bildende Künstler sprechen in ihren kompositorischen Prozessen von und handeln mit Farben, Farbtönen und Texturen. Der Saxophonist/Komponist Tobias Meinhart hat nahezu synästhetische Visualisierungen entwickelt, während er Musik spielt und hört. Seine neue Aufnahme, The Painter, präsentiert sein aktuelles Werk mit vielfältigen, brillanten Stücken, die die Leinwand der Welt erhellen sollen. 

Der in Deutschland geborene Meinhart hat sich in den letzten zehn Jahren in der Jazzszene von New York City festgesetzt. Sein schöner Ton und sein katholischer Geschmack haben es dem Saxophonisten erlaubt, sich in eine Fülle von musikalischen Settings einzufügen. Meinharts Vision und seine durchdachten Kompositionen haben seit seinen professionellen Anfängen hochkarätige Kollaborateure angezogen. 

 

Das vergangene Jahr war für viele eine Zeit der Introspektion und Entwicklung. Meinhart ist da keine Ausnahme. Er fühlte sich besonders zu seinem Freund Igor Sokol, einem Maler, hingezogen. Die beiden sprachen über Kunst und Musik, hörten und schätzten zu und ließen sich von den Ereignissen, die die Welt bewegten, inspirieren. Meinhart fühlte sich von der Idee angezogen, das Komponieren und Improvisieren als eine Art aurale Malerei zu betrachten und er begann, Farben und Bilder zu sehen, wenn er beim Spielen eine bestimmte Zone erreichte.

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Album: 90
Label: Jazzline
Vertrieb: Broken Silence
VÖ: 23. April 2021
 

Spiel‘ mir einen Ton- und ich sage dir, wer du bist. Es ist häufig der individuelle, der own sound eines Instrumentalisten, der ihn „verrät“ – und das nicht nur bei Blindfold-Tests, bei denen Musikern Aufnahmen vorgespielt werden und sie nach dem Motto „Horch, wer spielt denn da?“ Titel und Interpreten erkennen sollen. Ack von Rooyen macht es auch dem normalen Jazz-Hörer einfach. Sein Sound ist so unverwechselbar, dass es nur weniger Sekunden, weniger Töne bedarf, um ihn zu identifizieren. 

 

Ein Klang voller Wärme und einem Hauch Melancholie – etwas, das im Übrigen auch den Menschen Ack van Rooyen auszeichnet. „Vielleicht hat das miteinander zu tun. Du hast einen Ton, so wie du eine Stimme hast. Beim Spielen ist es wie beim Singen: Man hat eine Stimme oder man hat sie nicht. Man kann sie verbessern, aber nicht wirklich ändern.“ 

 

Wenn es nicht schon ein Flügelhorn gäbe, es hätte für Ack erfunden werden müssen. Das pflegte Jerry über seinen jüngeren Bruder zu sagen. Wo bei anderen Trompetern und Flügelhornisten in reiferen Jahren der Ton brüchig zu werden beginnt, kultiviert er ihn mit aller Fülle auch noch mit neunzig. Nichts könnte dies eindrucksvoller dokumentieren als sein neues Album, 90

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Album: The Check In
Label: Leopard
Vertrieb: Broken Silence
VÖ: 23. April 2021
 

Der gebürtige Kieler Jost Nickel gehört neben Wolfgang Haffner, Marco Minnemann und Benny Greb zu den ganz wenigen deutschen Top Tour- & Session-Drummern, dessen Name auch international einen hervorragenden Ruf genießt.

 

Nach Unterricht bei Udo Dahmen in Hamburg und bei Zach Danziger am Drummer's Collective in New York begann der Stern von Jost Nickel vor 25 Jahren als Schlagzeuger der Jazz-Grunge-Band Matalex hell zu leuchten. Drei Alben spielte er mit dem innovativen Quartett ein und gastierte mit dieser Band u.a. auf dem North Sea Jazz Festival in Den Haag und auf dem Montreux Jazz Festival. Desweiteren arbeitete er mit vielen Jazzgrößen wie Barry Finnerty (Miles Davis, The Crusaders), Randy Brecker, Bob Mintzer (Yellowjackets, WDR Big Band), Mitch Forman (John McLaughlin, Wayne Shorter), Jimmy Haslip (Yellowjackets, Allan Holdsworth) und Jeff Lorber live und im Studio zusammen.

 

Er reüssierte als Drummer und Musical Director in der Band von Mousse T und spielte u.a. mit Sasha, Johannes Oerding, Marla Glen und SEEED. Seit 2006 ist Jost Nickel Schlagzeuger bei Disko No.1, der Band des deutschen Soul-Superstars Jan Delay. 

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Album: No Balls, No Blues Chips
Label: Dixiefrog
Vertrieb: Bertus
VÖ: 23. April 2021
 

Das Blues-Rock Duo Superdownhome kommt aus Italien und wurden im Juni 2016 in Brescia gegründet. Die Bandmitglieder sind Henry Sauda (vocals, cigar box guitar & Diddley bow) und Beppe Facchetti (bass drum, snare, sock cymbal & Crash).

 

Henry & Beppe beschließen eine Band zu gründen, die mit den Traditionen des ländlichen Blues verbunden ist, aber auch Platz lässt für persönliche Vorlieben und Einflüsse aus Rock'n'Roll, Country, Folk und Punk.

 

Inspiriert von Seasick Steve entscheiden sie sich für Instrumente wie Cigar Boxes und Diddley Bows. Von Scott H. Biram übernehmen sie den minimalen Ansatz und die Mischung aus sanften und wilderen Stimmungen in ihren Songs.

 

Ihr erstes Album No Balls, No Blues Chips für Dixiefrog ist eine Best Of-Compilation ihrer bisherigen vier Veröffentlichungen, die leider nur in Italien erhältlich waren.

Zwischen April und Oktober 2017 veröffentlichten sie eine gleichnamige EP und ein Album mit dem Titel "Twenty-Four Days", die Marco Franzoni bei Bluefemme Stereorec in Brescia aufgenommen, gemischt und gemastert hat.

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