THE BRECKER BROTHERS

BreckerBros cover web

Album: Live And Unreleased
Label: Jazzline
Vertrieb: GoodToGo
VÖ: 20. März 2020
 

Als eine der meistverkauften und populärsten Bands der 70er Jahre haben die Brecker Brothers den großstädtischen Sound der New Yorker Funk-Fusion Szene über eine Dekade entscheidend mitgestaltet. Auf wegweisenden Crossover-Alben, wie dem 1975er Debutalbum, das ihren eigenen Namen trug, dem 1976er Back to Back, dem 1977 erschienenen Don’t Stop the Music oder dem 1978 veröffentlichten Heavy Metal Be-Bop, haben die Brüder Randy und Michael Brecker mit kompakten Arrangements, einprägsamen Funk Grooves, melodischen Passagen und brillanten Solos im Jazz neue Standards gesetzt. Das neue, aus Archivmaterial zusammengestellte Album Live and Unreleased, dokumentiert die Brecker Brothers am Höhepunkt ihres künstlerischen Schaffens, aufgenommen am 2. Juli 1980 im legendären Hamburger Club Onkel Pö’s Carnegie Hall, während einer ausgedehnten Europa Tournee.

Gemeinsam mit dem Gitarristen Barry Finnerty, dem Keyboarder Mark Gray, dem Bassisten Neil Jason und dem Drummer Richie Morales spielen die Brecker Brothers neben klassischen Stücken wie „Some Skunk Funk,” „Sponge” und „East River”, auch einige Nummern aus dem kurz zuvor veröffentlichten Album Detente (1980) und wachsen auf dieser fantastischen Doppel-CD / Doppel-LP in geradezu heroischer Manier über sich hinaus. Der Trompeter und Komponist Randy Brecker erinnert sich: „Das war eine verdammt gute Tournee. Die Band hat es jeden Abend richtig krachen lassen. Zu der Zeit sind wir schon eine ganze Weile gemeinsam aufgetreten und hatten uns zu einem eng verbundenen Ensemble entwickelt. Wir waren damals alle in absoluter Topform. In jenem Sommer waren wir auf vielen großen Festivals in Europa. Das Onkel Pö aber war etwas ganz besonderes; viel intimer und wir sind wirklich gerne dort aufgetreten.”

Die zehn Nummern von Live and Unreleased bieten Paradebeispiele für die legendären Chops der Brüder, Finnertys stechende Gitarrenlicks, Grays innovatives Spiel auf Prophet V und Mini-Moog, Jasons kraftvollen Bass und Morales donnernde Präsenz an den Drums. Eines der Highlights ist sicher die 19-Minuten lange Version von „Funky Sea, Funky Dew” (vom 1977er Album Don’t Stop The Music), mit einem erstaunlichen 9-Minuten Solo von Michael Brecker, in dem er eine grandiose Performance mit elektronischen Effekten abliefert. Randys Crybaby Wah-Wah Trompetenspiel findet sich an prominenter Stelle in Michaels „Straphangin“ (dem Titelsong ihres 1981er Studioalbums), seinem eigenen kämpferischen Shuffle-Blues Stück „Inside Out“ (vom Album Detente) und im Klassiker „Sponge” (vom 1975er Album Brecker Bros.). Das nur selten zu hörende, von Michael komponierte Stück „I Don’t Know Either”, findet sich ebenso wie „Tee’d Off” unter den zehn Nummern dieser herausragenden, aus Archivmaterial zusammengestellten, Veröffentlichung. Auch mit dabei ist Randys Hit „Some Skunk Funk“ sowie „Baffled” und seine funkige Vokalnummer „Don’t Get Funny With My Money” (beide vom Album Detente). Bassist Jason liefert die eindringlichen Voals im hymnischen Brecker Brothers Stück „East River” (vom 1978er Album Heavy Metal Be-Bop).

Zehn Monate nach ihrem Live-Auftritt in Onkel Pö’s Carnegie Hall veröffentlichten die Brecker Brothers mit Straphangin’, ihr sechstes und letztes Album, bevor sich die Gruppe 1982 auflöste. 1992 haben sie die Funk Machine mit Return of the Brecker Brothers noch einmal richtig aufheulen lassen. Mit Live and Unreleased liegt nun ein weiterer wichtiger Beitrag zum Oeuvre der Brecker Brothers vor.

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