NO MORE

No More legen mit "Silence & Revolt" das dritte Album ihres zweiten Frühlings vor. Was kann man heute von dieser Band erwarten, deren bekanntester Song „Suicide Commando“ von Nick Cave einst als perfekter Ausdruck des 80er Jahre Undergrounds beschrieben worden sein soll? Deren düster existentialistisches „All Is Well - Senza Macchia“ den ebenfalls düsteren Dortmunder Tatort “Hydra” untermalte?

Die Musikszene der Jetztzeit hat jegliche Unverwechselbarkeit jedoch längst eingebüßt. No More fragen sich: „Was vermissen wir am meisten?“ Die Antwort lautet: Pop! Ihre Antwort heißt „Silence & Revolt“.

Melancholische Euphorie oder euphorische Melancholie? Nun wird es wohl niemanden überraschen, dass No More andere Maßstäbe als die Lemminge des Mainstreams an den Begriff Pop legen. Im Gegensatz zu „Sisyphus“, das auf hypnotische Loops setzte, bedienen sich No More jetzt auch traditioneller Songstrukturen. „Silence & Revolt“ präsentiert einen aus den Zwängen der Zeit befreiten Sound. 

No More haben ein unverwechselbares Gesicht.

www.nomoremusic.eu

 

NEOGENE

"We will never return." Wie ein stoischer Leitgedanke steht dieser erste Satz am Anfang der neuen CD "Brainville". Zurück gekehrt sind sie doch. Drei Jahre nach vollzogener Selbstfindung (Hunting) ist der Band mit ihrem fulminanten dritten Album ein dynamischer Quantensprung gelungen. Ein kraftvolles und beeindruckend souveränes musikalisches Statement.

"Brainville" steht für Verschiedenes. Einen realen Ort zunächst: Das gleichnamige französische Dorf in der Normandie, wo der Großteil der Songs geschrieben wurde. Dann für einen metaphorischen Ort und seine ebenfalls metaphorischen Bewohner, die mit ihren multiplen psychisch-biografischen Befindlichkeiten in den Songs repräsentiert werden. Abschied, Loslassen und ihre Bedeutungen sind Thema. Kontemplation ist dennoch nicht die vorherrschende Stimmung.

Denn musikalisch verhandeln neogene diese metaphysischen Substanzen als das, was sie sind: Als Rockband. Eine spezielle Rockband, die sich jeder Festschreibung entzieht, ohne sich zu verzetteln. Vergleiche mit dem kühlen Designer-Moment bei Garbage, den grundlegenden Werten der Beatles, den Foo Fighters oder Queens Of The Stone Age mögen zutreffen. Ihr Profil allerdings entwickeln neogene aus sich selbst heraus. Rock-authentisch.

Auch die Produktion von Brainville hat die Band selbst gefahren, wobei der exzellente Sound dem sensiblen Mastering von Eroc, ex-Schlagzeuger und -Klangmann der Krautrockband Grobschnitt und Solokünstler („Wolkenreise“), einiges verdankt. Statt auf größtmögliche Verdichtung zu setzen, wurde eine Atmosphäre geschaffen, in der die Band als elastische, dynamische Einheit atmen kann.

www.neogene.de

 

MINISTRY OF WOLVES

Während Botanica derzeit erst einmal auf Eis liegt, hat Bandleader Paul Wallfisch am Schauspiel Dortmund ein neues Aufsehen erregendes Projekt realisiert:

REPUBLIK DER WÖLFE
mit:
ALEXANDER HACKE
MICK HARVEY
DANIELLE DE PICCIOTTO
PAUL WALLFISCH

Es ist eine einmalige (und erstmalige) Kollaboration: Alexander Hacke (Einstürzende Neubauten/Crime & The City Solution), Mick Harvey (Gründungsmitglied von Nick Cave & The Bad Seeds), Danielle de Picciotto (Mitbegründerin der Love Parade und Mitglied von Crime & The City Solution) und Paul Wallfisch (Botanica sowie musikalischer Leiter des Schauspiel Dortmund) haben den Soundtrack zur Theaterproduktion „Republik der Wölfe“ komponiert. Gemeinsam firmieren sie als Ministry Of Wolves.

Am 7. März 2014 erschien das dazugehörige Album "Music From Republik der Wölfe" via Mute/GoodToGo.

"Republik der Wölfe" fußt auf der Märchensammlung der Gebrüder Grimm und insbesondere dem Werk “Transformations” (1971) der Pulitzerpreisträgerin Anne Sexton, das die Grimmschen Märchen neu erzählt.

Das Theaterstück “Republik der Wölfe” mit Livemusik von Ministry Of Wolves feierte am 15. Februar 2014 am Schauspiel Dortmund Premiere. Regie führte Claudia Bauer.

Hacke, Harvey, de Picciotto und Wallfischs musikalische Interpretationen zeigen die Märchen düster, als strenge Moralerzählungen, doch gewinnt etwa Rumpelstilzchen auch eine menschliche Komponente: „He is a monster of despair. He is all decay.“

UNDERKARL

ECHO Jazz 2013 für Sebastian Gramss!
Der Bandleader von Underkarl wurde für das Album 'Homo Ludens' bei der Verleihung am 23.5.2013 in der Fischauktionshalle in Hamburg als Instrumentalist des Jahres national (Bass/Bassgitarre) ausgezeichnet.

'Humo Ludens' das siebte Album von Underkarl wurde am 31. August 2012 auf unserem Label rent a dog veröffentlicht.


Mastermind Sebastian Gramss wagt nach dem "Goldberg-Bachprogramm", das die Band auf Einladung des Goethe-Instituts im Frühjahr 2012 auch in Mittelamerika live präsentiert hat, wieder die Abkehr vom Cover-Jazz der letzten Jahre und die Rückbesinnung auf die Kraft der Eigenkomposition. Seit 1993 existiert die Gruppe bereits und zählt zu den wenigen wirklich konstanten Formationen der deutschen Jazzszene.

Sebastian Gramss: "Wir haben wieder eine möglichst große Vielfalt zu einer Musik vereint, die den Hörer an ganz unterschiedlichen Punkten seiner Hörgewohnheiten abholt und in absolutes Neuland führt. Wir haben noch einmal genau ausgelotet, was im Quintett mit 2 Bläsern möglich ist. Dabei ist nun eine Musik entstanden, die organisch vieles verbindet, was scheinbar unvereinbar scheint. Eine Musik, die sich auf die vielfältigen Einflüsse bezieht, die die Mitglieder dieser Band über Jahre geprägt haben: Jazz, Neue Musik, Rock, Minimal Music, Zeitgenössische Improvisierte Musik, Freejazz."

Posaunist Nils Wogram hat mittlerweile nach 15 Jahren Underkarl verlassen, um sich vollständig auf eigene Projekte zu konzentrieren. Doch auch in der neuen Besetzung mit Rudi Mahall (bass clarinet), der seit 2003 immer wieder live dabei ist, Lömsch Lehmann (tenor sax, clarinet), Frank Wingold (guitar, vinyl), Sebastian Gramss (double bass) und Dirk Peter Kölsch (drums) bleiben Underkarl sich und ihrem grenzenlosen Spieltrieb treu: 'Homo Ludens' der verspielte / spielende Mensch. Nomen est omen!
www.rent-a-dog.com

 

ARTISTS

Unser Verlagskatalog erfreut konstantem Wachstum in den Genres Alternative, Pop, Electronica und Jazz. Dafür sorgen nicht zuletzt der Amerikaner Paul Wallfisch mit seiner Band BOTANICA und dem von ihm inszenierten Projekt MINISTRY OF WOLVES mit Alexander Hacke, Mick Harvey und Danielle de Picciotto, NO MORE mit Tina Sanudakura & Andy A. Schwarz, Manuela Frey & Oliver Spanke von neogene, John Andrews mit seinem Projekt LOUDBOY sowie das Mastermind der deutschen Kultband M.WALKING ON THE WATER Markus Maria Jansen.

Intensiv arbeiten wir mit den Filmkomponisten Sven Rossenbach & Florian Van Volxem ("Die geliebten Schwestern", "Im Netz", "Im Angesicht des Verbrechens") und dem ECHOJazz-Preisträger 2013 Sebastian Gramss zusammen.

Aktuelle Beiträge

Tourneen

13. April 2017
06. Februar 2017

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